Autismus-Therapie-Ambulanz Niederrhein

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Geschichtlicher Hintergrund

 

„Autismus“, griech. von „autos“ - „selbst“


1911: Eugen Bleuler (schweizer Psychiater) entdeckte das Grundsymptom der Zurückgezogenheit.
Sigmund Freud übernahm Begriffe wie „Autismus“ oder „autistisch“ und setzte sie annähernd mit „Narzissmus“ bzw. „narzisstisch“ gleich – als Gegensatz zu „sozial“.


1943: Leo Kanner (Kinder- und Jugendpsychiater) beschrieb den heutigen „Frühkindlichen Autismus“.


1944: Hans Asperger (österreichischer Kinderarzt) beschrieb etwa zur gleichen Zeit das heutige „Asperger-Syndrom“.


Beide unterschieden dabei Menschen mit Schizophrenie, die sich aktiv in ihr Inneres zurückziehen, von jenen, die von Geburt an in einem Zustand der inneren Zurückgezogenheit leben.

Im deutschsprachigen Raum hat sich Hans E. Kehrer (1983 gründete er das Institut für Autismusforschung in Münster) intensiv mit dem Thema Autismus auseinandergesetzt.


Lorna Wing (englische Psychiaterin) griff in den 1980-iger Jahren „Autismus“ und „Asperger-Syndrom“ wieder auf.


Erst in den 1990er Jahren erlangten die Forschungen Aspergers internationale Bekanntheit in Fachkreisen und fanden Beachtung im ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) und DSM IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders).